Autoimmun-Sprechstunde
Die Sprechstunde für Autoimmunerkrankungen in der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz steht unter der Leitung von:

Tel. 06131-17-7130
Funk: 6011
Fax 06131-17-5527
kerstin.steinbrink@unimedizin-mainz.de
Sie wird vertreten von:

Tel. 06131-17-5731
Funk: 6010
Fax 06131-17-3470
vonstebu@mail.uni-mainz.de
Das Team der Autoimmunsprechstunde der Hautklinik Mainz:

Aufgabe der Sprechstunde für Autoimmunerkrankungen:
Betreuung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen:
- Kollagenosen (Sklerodermie, Lupus erythematodes, Dermatomyositis)
- Blasenbildende Autoimmunerkrankungen (Pemphigus vulgaris, bullöses Pemphigoid)
- Vaskulitiden und weitere.
Im Rahmen der bullösen Autoimmunerkrankungen werden Patienten mit Erkrankungen der Pemphigusgruppe (z. B. Pemphigus vulgaris, Pemphigus foliaceus), der Pemphigoid-Gruppe (bullöses Pemphigoid, benignes Schleimhautpemphigoid, lineare IgA-Dermatose), die Dermatitis herpetiformis Duhring und die Epidermolysis aquisita bullosa behandelt.
Bei den Kollagenosen liegt der Schwerpunkt auf der Bertreuung von Patienten, die an einem Lupus erythematodes (chronisch diskoider Lupus erythematodes, subakutkutaner Lupus erythematodes, systemischer Lupus erythematodes), und den verschiedenen Formen der Sklerodermie (progressive systemische Sklerodermie, CREST-Syndrom, Raynaud-Phänomen) und der Dermatomyositis leiden.
Die Behandlung der Patienten erfolgt nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den betreuenden niedergelassenen Ärzten sowie anderen Berufsgruppen, wie z. B. Physiotherapeuten, Psychologen und auch mit den entsprechenden Selbsthilfegruppen (z. B. Selbsthilfe für Sklerodermie, Selbsthilfe für Lupus erythematodes, Rheumaliga) werden die Patienten über die ausschließlich somatische Problematik hinaus umfassend versorgt und behandelt.
Im Rahmen der Diagnostik und Therapie werden die Patienten in der Hautklinik sowohl stationär als auch ambulant betreut. Aufgrund der Komplexizität dieser Krankheitsbilder arbeitet die Hautklinik interdisziplinär mit den verschiedenen anderen Kliniken des Mainzer Universitätsklinikums zusammen, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.
Aufgrund der Komplexizität der Krankheitsbilder und der Seltenheit der Erkrankungen ist eine Eingliederung in nationalen und internationalen Netzwerke notwendig, um über neueste Behandlungsoptionen informiert zu sein und Patienten im Rahmen entsprechender Multizenter-Studien behandeln zu lassen. Frau Univ.-Prof. Dr. Kerstin Steinbrink ist als Leiterin der Autoimmunsprechstunde der Mainzer Hautklinik sowohl an der Arbeitsgemeinschaft bullöser Dermatosen, dem Deutschen Netzwerk für sytemische Sklerodermie (DNSS), dem Europäischen Netzwerk für Sklerodermie, EUSTAR, und dem Europäischen Netzwerk für den kutanen Lupus erythematodes (EUSCLE).
Studien der Abteilung für Autoimmunerkrankungen
- Multizenterstudie: Wirksamkeit von Doxycyclin beim bullösen Bemphigoid.
Eingeschlossen werden Patienten mit leichten bis mittelschweren Formen eines bullösen Pemphigoids. Verglichen werden die Kombinationstherapie aus internen Steroiden und Doxycyclin versus interne Steroide. - In Planung: Immunadsorption beim Pemphigus vulgaris
- In Planung: Studie zu digitalen Ulzerationen bei systemsicher Sklerodermie
- Epidemiologische Studien zu digitalen Ulzerazionen bei der systemischen Sklerodermie
- Epidemiologische Studien zur systemischen Sklerodermie und dem kutanen Lupus erythematodes
