Visual Universitätsmedizin Mainz
Ästhetische Dermatologie
Ästhetische Dermatologie

Therapieangebote

In der ästhetischen Dermatologie steht die Haut als zu behandelndes Organ im Mittelpunkt. Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Methoden geben, mit denen Sie Ihre Haut bei uns behandeln und pflegen lassen können.

 

Botulinumtoxin

Bei der Behandlung mit Botulinumtoxin werden kleinste Mengen hochverdünntes Botulinumtoxin in den Muskelbauch des Muskels, den man entspannen möchte, injiziert.

Hervorragend geeignet ist diese Behandlungsmöglichkeit bei:

  • ausgeprägter "Zornesfalte"
  • Stirnfalten
  • "Krähenfüßen" (Lachfalten)

insbesondere auch in Ergänzung zu anderen Verfahren.

Der Behandlungserfolg tritt erst nach 2-10 Tagen ein, erst dann kann der Wirkstoff an seinem Wirkungsort, der neuromuskulären Endplatte, wirken und so zur Entspannung des entsprechenden Muskels führen.

Wichtig für die Patientin oder den Patienten zu wissen, dass auch diese Möglichkeit der Korrektur von Falten reversibel ist, d. h. nach 4-6 Monaten die Wirkung langsam zurückgeht.

Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie regelmäßig an Herpes-Infektionen oder an einer chronischen Hauterkrankung leiden. Bei akuter Herpes-Infektion sowie während der Schwangerschaft sollte auf eine Faltenaugmentation sicherheitshalber verzichtet werden.

Gewebeaugmentation

(Faltenkorrektur durch Ein-/Unterspritzen von sog. "Fillern")

Wir bieten die Faltenkorrektur mittels folgender Materialen (Bioimplantate) an:

  • Hyaluronsäure
  • Polymilchsäure ("Sculptra")

Diese Materialien können direkt, ohne vorherige Testimplantation, auf Wunsch schon beim ersten Beratungsgespräch, injiziert werden. Nach wenigen Minuten Behandlungszeit sehen Ihre Gesichtszüge weicher und entspannter aus.

Die Behandlung hält je nach Implantat 3-12 Monate an, d. h. man kann bei entsprechendem Wunsch eine neue Optik auf begrenzte Zeit hin erproben.

Geeignet bei:

  • Hautfältchen
  • Hautfalten
  • Einzelnen Narben
  • Konturdefekten

Mögliche Nebenwirkungen können, wie bei allen Substanzen, die in die Haut injiziert werden, Lokalreaktionen wie kleine Einblutungen, Blutungen, Infektionen und Nekrosen sein.

Lokale Rötungen und Schwellungen klingen normalerweise innerhalb von 1-2 Tagen ab. Bei sehr oberflächlichen Injektionen kann eine weiße Verfärbung der Haut auftreten, die bald von selbst verschwindet. Selten kann ein Knötchen in der Haut fühlbar sein, auch dieses bildet sich mit sehr seltenen Ausnahmen von alleine zurück.

Bis einige Stunden nach der Behandlung sollten Sie kein Make-Up auftragen und eine Woche lang auf Sonne, Solarium und Sauna verzichten.

Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie regelmäßig an Herpes-Infektionen oder an einer chronischen Hauterkrankung leiden. Bei akuter Herpes-Infektion sowie während der Schwangerschaft sollte auf eine Faltenaugmentation sicherheitshalber verzichtet werden.

Oberflächliches Peeling ("Fruchtsäure-Peel")

Regelmäßige Peeling-Behandlungen mit Fruchtsäure (Glykolsäure) können signifikant Ihr Aussehen bei Alterungserscheinungen der Haut ("zur Hautauffrischung") und bei anderen Hautproblemen verbessern:

  • Akne comedonica
  • Akne papulopustulosa
  • Fältchen
  • Müde, großporige Haut
  • Durch Sonneneinstrahlung geschädigte Haut
  • Bräunliche Flecken im Gesicht (sog. Melasma)

Lichtgeschädigte, müde oder fahle Haut kann durch regelmäßige Fruchtsäure-Peelings glatter, praller und frischer erscheinen, bei unreiner, großporiger Haut oder bei Akne verbessert sich das Hautbild und erscheint gleichmäßiger und reiner; Pusteln sowie Komedonen bilden sich allmählich zurück.

Bei kleinen Knitterfältchen oder Hautrunzeln wird die Hautbeschaffenheit durch regelmäßige Peelings feiner und straffer, kleine Fältchen können sich zurückbilden.

Weiterhin kann durch regelmäßige Behandlung mittels Fruchtsäure-Peeling auch ein Abflachen von Aknenärbchen, sowie ein Zurückbilden von Pigmentveränderungen, die durch Schwangerschaft oder Pilleneinnahme entstanden sind, beobachtet werden.

Peelings mit Glykolsäure ("Fruchtsäure-Peelings") sind auch geeignet zur kurmäßigen "Hautauffrischung":

Bei regelmäßiger Anwendung von Glykolsäure-haltigen Präparaten, die wir Ihnen individuell für Ihr Hautproblem empfehlen werden, kann Ihre Haut glatter und gesünder aussehen.

Da Fruchtsäure-Peelings nur auf die oberflächlichen Hautschichten wirken, sollten Sie eine Behandlungsdauer von etwa 10-12 Peelings im Abstand von 3-5 Wochen einplanen.

Nach der Behandlung sind Sie sofort wieder einsatzfähig ("Lunch-Time-Peeling") und Sie können sich wie gewohnt schminken.

Konsequenter Lichtschutz ist unbedingt erforderlich, da die behandelte Haut sehr sonnenempfindlich ist. Unschöne Pigmentflecken wären die Folge. Wenn Sie regelmäßig an Herpesinfektionen leiden, besprechen Sie dies bitte mit der behandelnden Ärztin.

Hochenergetische Blitzlampe (IPL)

Dieses Gerät entspricht dem neusten Stand der Technik und dient unter anderem der gezielten, schonenden und nahezu schmerzlosen Entfernung unerwünschter Haare

  • im Bereich des Gesichtes
  • unter den Achseln
  • in der Bikinizone
  • oder an den Armen und Beinen.

Die Technik wirkt auf dunkle und kräftige Haare besser als auf dünne und helle Haare, die Zahl der erforderlichen Behandlungen kann im Voraus nur in etwa angegeben werden.

Mehrere Behandlungen im Abstand von 4-8 Wochen sind von Ihnen einzuplanen.

Haarentfernung im Bereich von Tätowierungen oder im Bereich von Selbstbräuneranwendungen sind nicht sinnvoll, da es zu Hautverbrennungen und auch zu Zerstörungen von Tätowierungen kommen kann.

Mögliche Nebenwirkungen sind die Entstehung von Pigmentverschiebungen (Aufhellung oder Dunkelverfärbung) sowie in seltenen Fällen Narbenbildungen. Auch kleine Einblutungen in der Haut können vorkommen.

Direkt nach der Behandlung sind Sie wieder einsatzfähig und können Ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen.

Weiterhin können mittels IPL-Technologie hervorragend großflächige, erweiterte Äderchen, z.B. im Bereich des Dekolleté oder der Wangen, entfernt werden.

Farbstofflaser

Der gepulste Farbstofflaser eignet sich hervorragend zur Behandlung folgender Hautveränderungen:

  • Hämangiome (flach bis leicht erhaben)
  • Naevus flammeus (Feuermal)
  • Spider naevus (rote Hautveränderung mit spinnenförmigen Ausläufern)
  • Teleangiektasien (Couperose, erweiterte Äderchen)
  • Sog. Kirschangiome im Bereich des Dekolleté oder am Bauch

Auch flächenhafte Rötungen, z. B. im Bereich des Halses, können mit dem gepulsten Farbstofflaser behandelt werden.

Der Wirkmechanismus des Farbstofflasers ist die selektive Zerstörung von Blutgefäßen unter Schonung der benachbarten Hautbestandteile, somit ist das Nebenwirkungsrisiko (z. B. Narbenbildung) minimal.

Im Rahmen des ausführlichen Beratungsgespräches wird vorab die Anzahl der ungefähr notwendigen Behandlungen und der Abstand zwischen den einzelnen Sitzungen mit dem Patienten besprochen. Bei kleinen flachen Hautveränderungen ist oftmals eine einzige Sitzung ausreichend, ausgedehnte Feuermale oder erhabene Hämangiome (Blutschwämmchen) müssen jedoch mehrmals behandelt werden.

Während der gesamten Behandlungsdauer ist auf Solarium und Sonnenbad zu verzichten, danach empfehlen wir, einen konsequenten Lichtschutz zu verwenden. Sauna und Schwimmbadbesuche sind ebenfalls während der Behandlungsdauer möglichst zu unterlassen.

Vor Behandlungsbeginn werden alle Ihre Fragen im Gespräch geklärt werden und ggf. zunächst erst ein kleines Probeareal gelasert.

Auf Wunsch der Krankenkassen wird bei gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten ein Antrag mit Kostenvoranschlag erstellt.

C02-Laser

Mit dem C02-Laser-Gerät besteht die Möglichkeit einer exakt bestimmbaren, schichtweisen Hautabtragung und Faltenabtragung. Hitze-Effekte führen weiterhin zu einer deutlichen Straffung der Haut.

Besonders geeignet ist der C02-Laser für folgende Hautveränderungen:

  • Aktinische Keratosen (durch Sonneneinstrahlung entstandene, leicht erhabene, schuppende rötlich-bräunliche Hautveränderungen)
  • Alterswarzen
  • Xanthelasmen (gelbliche Fettablagerungen unter den Augen)
  • Glättung von Aknenarben
  • Altersflecken (nur wenn sie klinisch eindeutig als ungefährlich eingestuft werden können)

Auf Sonnenbaden und Solarium sollten Sie bis zu 2 Monate nach der Laserbehandlung ganz verzichten, danach stets einen hohen Sonnenschutz anwenden. Bei größeren korrektiven Eingriffen mit dem C02-Laser kann sicherheitshalber die Einnahme eines Antibiotikums sowie eines Antiherpes-Medikamentes notwendig sein.

Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie an regelmäßigen Herpesinfektionen oder Allergien leiden und wenn Sie regelmäßig blutverdünnende Medikamente einnehmen.